Warum findest du keine Leute mehr — und was dein Handy damit zu tun hat?

Fachkräftemangel ist längst Realität. Viele Unternehmen investieren viel Zeit und Geld in Stellenanzeigen – und erhalten trotzdem kaum Bewerbungen.

Das Problem: Die Menschen, die du erreichen willst, suchen Jobs heute anders.

Vor allem jüngere Zielgruppen informieren sich über Arbeitgeber auf Social Media. Sie scrollen durch TikTok, Instagram oder YouTube und bekommen dort Einblicke in Unternehmen – oft in Form kurzer Videos.

Laut DataReportal nutzen weltweit über 5,6 Milliarden Menschen Social Media. Das entspricht rund 69 % der Weltbevölkerung. Die Wahrscheinlichkeit ist also hoch, dass deine nächsten Mitarbeitenden genau dort unterwegs sind.

Die Frage ist nicht mehr, ob Unternehmen Social Media nutzen sollten – sondern wie.

Und hier kommt Video ins Spiel.

Social Recruiting mit Video bedeutet, Mitarbeitende und Jobs über kurze Videos auf Social Media sichtbar zu machen.

Statt nur Stellenanzeigen zu veröffentlichen, zeigen Unternehmen:

  • echte Mitarbeitende
  • den Arbeitsalltag
  • Teamkultur
  • Projekte
  • Einblicke hinter die Kulissen

Das Ziel: Vertrauen aufbauen, bevor jemand überhaupt eine Bewerbung schreibt.

Gerade kurze Videos funktionieren besonders gut, weil sie:

  • schnell konsumiert werden
  • Emotionen transportieren
  • authentischer wirken als klassische Werbung

Viele Unternehmen nutzen dafür heute Smartphones statt aufwendiger Filmproduktionen.

Jobportale bleiben wichtig – aber sie erreichen nur Menschen, die aktiv auf Jobsuche sind.

Social Media funktioniert anders.

Hier erreichst du auch Menschen, die:

  • grundsätzlich offen für einen Jobwechsel sind
  • aber gerade nicht aktiv suchen

Diese sogenannte passive Zielgruppe ist für viele Unternehmen entscheidend.

Videos helfen dabei, weil sie:

  • Aufmerksamkeit erzeugen
  • Persönlichkeit zeigen
  • Vertrauen schaffen

Ein kurzes Video aus der Werkstatt, aus dem Büro oder von der Baustelle sagt oft mehr über ein Unternehmen aus als jede Stellenbeschreibung.

Nicht jede Plattform eignet sich für jede Zielgruppe. Für Social Recruiting sind vor allem diese Netzwerke wichtig:

TikTok
  • besonders stark bei jungen Zielgruppen
  • ideal für Lehrstellen und Berufseinsteiger
  • sehr hohe Reichweite bei kurzen Videos

Instagram
  • breitere Altersstruktur
  • gut für Employer Branding
  • geeignet für Einblicke ins Team
LinkedIn
  • Fokus auf Fach- und Führungskräfte
  • professionelles Umfeld
  • wachsender Videobereich
Facebook
  • weiterhin relevant für viele Berufsfelder
  • besonders stark bei Zielgruppen über 30
YouTube Shorts
  • grosse Reichweite
  • eignet sich für Einblicke, Rundgänge und Erklärvideos

Die wichtigste Regel:

Dort posten, wo deine Zielgruppe bereits aktiv ist.

Nein. Viele erfolgreiche Recruiting-Videos entstehen heute mit dem Smartphone. Der Grund ist einfach: Social Media-Content wirkt glaubwürdiger, wenn er nicht zu perfekt produziert ist.

Für den Einstieg reichen oft:

  • Smartphone
  • kleines Stativ
  • Ansteckmikrofon
  • einfache Schnitt-App

Wichtiger als Technik ist:

  • eine klare Botschaft
  • echte Menschen vor der Kamera
  • kurze, verständliche Videos
1. Smartphone vorbereiten

Moderne Smartphones liefern mehr als ausreichend Videoqualität.

2. Mitarbeitende einbeziehen

Menschen aus dem Team sind glaubwürdiger als professionelle Schauspieler.

3. Kurz filmen

15–90 Sekunden funktionieren am besten.

4. Einfach schneiden

Apps wie VN, InShot oder die integrierte Smartphone-Software reichen.

5. Regelmässig posten

Social Recruiting funktioniert am besten mit kontinuierlichem Content.

Social Recruiting mit Video funktioniert besonders gut für:

  • KMU
  • Handwerk
  • Industrie
  • Gastronomie
  • Pflege
  • Lehrstellenrekrutierung

Gerade kleinere Unternehmen haben einen Vorteil:

Sie können Nähe und Persönlichkeit zeigen, die grosse Konzerne oft schwer vermitteln.

  • Social Media ist ein zentraler Ort für Arbeitgeber-Recherche.
  • Videos machen Unternehmenskultur sichtbar.
  • Authentische Inhalte funktionieren oft besser als Hochglanzproduktionen.
  • Kurze Videos zwischen 15 und 90 Sekunden erzielen besonders viel Aufmerksamkeit.
  • Smartphones reichen für die meisten Recruiting-Videos völlig aus.
  • Regelmässiger Content ist wichtiger als Perfektion.
Brauche ich eine Agentur für Recruiting-Videos?

Nein. Viele erfolgreiche Recruiting-Videos entstehen direkt im Unternehmen. Ein Smartphone, klare Botschaften und authentische Mitarbeitende reichen für den Einstieg oft aus.

Wie lang sollte ein Recruiting-Video sein?

Kurze Videos zwischen 15 und 90 Sekunden funktionieren auf Social Media am besten. Besonders auf TikTok und Instagram erzielen Videos zwischen 30 und 60 Sekunden häufig gute Ergebnisse.

Welche Plattform eignet sich für welche Zielgruppe?

TikTok eignet sich besonders für junge Zielgruppen und Lehrstellen. Instagram spricht viele Young Professionals an. LinkedIn ist relevant für Fach- und Führungskräfte. Facebook erreicht oft Zielgruppen über 30.

Was kostet Social Recruiting mit Video?

Die Kosten können sehr niedrig sein. Viele Unternehmen starten mit einem Smartphone, einem kleinen Stativ und einem Ansteckmikrofon. Wir bieten Workshops, wo du nicht nur das Filmen, sondern auch den Umgang mit Videocontent auf Social Media lernen kannst. Wichtiger als Budget ist eine klare Content-Strategie.

Funktioniert Social Recruiting auch für KMU?

Gerade für KMU kann Social Recruiting sehr wirkungsvoll sein. Kleine Unternehmen können ihre Persönlichkeit zeigen und direkte Einblicke in den Arbeitsalltag geben.

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